Steuererklärung selber machen - es lohnt sich!

Du wolltest schon immer mal Geld geschenkt bekommen? Davon schön Urlaub machen? Oder endlich das kaufen, was Du schon lange haben willst? Das geht schneller als Du denkst: Gib einfach Deine Steuererklärung ab. Wenn Du die Steuererklärung selber machst, sparst Du noch mehr! Du brauchst dafür keinen teuren Steuerberater – mit unseren Hinweisen kann nichts mehr schiefgehen. Im Durchschnitt bekommt jeder, der eine Steuererklärung abgibt, Geld zurück. Das kann sich sehen lassen!

Steuererklärung selber machen: So geht´s - schnell und bequem

Damit es mit der Rückzahlung klappt, wenn Du die Steuererklärung selber machst, musst Du Abgabefristen beachten. Dabei macht es einen Unterschied, ob Du die Steuererklärung abgeben musst oder dies freiwillig tun. 

 

Wenn Du die Steuererklärung freiwillig abgibst, hast Du theoretisch 4 Jahre Zeit. Die Steuererklärung von 2015 muss also spätestens am 31.12.2019 beim Finanzamt sein. Dieser Termin ist zwingend – sobald Du ihn um nur einen Tag verpasst, wird die Steuererklärung nicht mehr bearbeitet. Dann war die Mühe, die Steuererklärung selber zu machen, umsonst. Praktisch wäre Dir zu empfehlen, schon früher damit anzufangen. Du wirst sehen: Nach einem Jahr findest Du die benötigten Unterlagen schneller, als wenn Du erst 3 Jahre danach damit anfängst.

 

Du bist verpflichtet eine Steuererklärung abzugeben, wenn Du

 

  • gleichzeitig mehrere Arbeitgeber hattest.
  • unversteuerte Einkünfte über 410 EUR bekommen hast (Rente, Honorare, Mieteinnahmen).
  • einen Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte eingetragen hast.
  • Lohnersatzleistungen bezogen hast (Elterngeld, Kurzarbeitergeld, Arbeitslosengeld).
  • verheiratet bist und beide Partner in Steuerklasse IV eingetragen sind oder ein Ehepartner in Steuerklasse V ist.

 

Dann gelten für Dich andere Fristen, auch wenn Du deine Steuererklärung selber machen willst. Bei einer verpflichtenden Steuererklärung musst Du diese bis zum 31.5. im folgenden Jahr abgeben. Die Steuererklärung von 2015 muss also bis zum 31.5.2016 eingegangen sein. Wenn dieser Tag auf einen Samstag oder Sonntag fällt, verlängert sich die Abgabefrist bis zum Montag.

 

Aber auch hier gibt es Ausnahmen: Zwar ist der 31.5. der offizielle Termin für die Abgabe, allerdings bekommst du noch keine Strafe, wenn Du ein paar Tage später dran bist. Wenn es nur ein paar Tage sind, hast Du also keinen Grund zur Sorge. Falls Du deutlich länger brauchst, solltest Du vor dem 31.5. eine Fristverlängerung beantragen. Wenn Du die Steuererklärung nicht selber machst, sondern einen Steuerberater beauftragst, verlängert sich die Frist automatisch auf den 31.12.

  • Steuererklärung in maximal 90 Minuten
  • Online ausfüllen
  • Keine Software oder Installation notwendig
  • Sichere Übermittlung Deiner Daten direkt ans Finanzamt
  • Bezahlt wird erst am Ende (ab 14,95€)

 

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Steuererklärung selber machen: 2 Möglichkeiten

Du hast 2 Möglichkeiten, wenn Du Deine Steuererklärung selber machen willst:

 

  • die verkürzte Steuererklärung
  • die normale Steuererklärung

 

Die verkürzte Steuererklärung macht dann Sinn, wenn Du Student oder Ferienjobber bist. Dann hast Du meistens Werbungskosten unter 920 EUR und keine weiteren Ausgaben, die Du versteuern musst. Falls Du dann die Steuererklärung selber machst, benötigst du nur den Mantelbogen und das Formular N.

Wenn Du andere Einkünfte hast, die Du versteuern musst, benötigst Du mehrere Formulare und Anlagen. Aber keine Angst, Du kannst trotzdem Deine „normale“ Steuererklärung selber machen. Professionelle Softwarelösungen wie beispielsweise smartsteuer von Lexware können Dich dabei unterstützen. Der Aufwand ist überschaubar – und es lohnt sich!

 

Wenn Du mit Deiner Steuererklärung beginnst, musst Du zuerst die passenden Formulare besorgen. Die gibt es zum Download im Internet. Damit Du weißt, welche Du brauchst, gibt es ein paar Faustregeln:

 

  • Anlage N: für Arbeitnehmer (Lohn, Werbungskosten, Arbeitnehmersparzulage etc.)
  • Anlage KAP: für alle, die sparen (Kapitalvermögen)
  • Anlage R:  für Rentner (Rente und wiederkehrende Leistungen)
  • Anlage AV: für die Altersvorsorge (Beiträge zur Altersvorsorge)
  • Anlage V: für Vermieter (Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung)
  • Anlage Kind: für Eltern (Angaben zum Kind/zu Kindern)
  • Anlage VL: für alle, die sparen (vermögenswirksame Leistungen)

 

Außerdem musst Du auch immer einen Mantelbogen ausfüllen. Dort trägst Du die Angaben zu Deiner Person, die Steuernummer und Deine Bankverbindung ein. 

 

Wenn Du eine Steuererklärung selber machen willst, solltest Du außerdem die Begriffe Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen kennen. Unter Sonderausgaben werden Kosten zur Kranken- und Pflegeversicherung, Haftpflichtversicherung, Altersvorsorge, Kirchensteuer, Unterhalt, Spenden, Kosten für die erste Ausbildung und Schuldgeld verstanden. Außergewöhnliche Belastungen sind Krankheitskosten (Zuzahlung Medikamente, Arztkosten, Fahrtkosten), Pflegekosten für die Eltern und auch Beerdigungskosten. Diese Kosten musst Du bei Deiner Steuererklärung angeben.

 

Damit Du auch wirklich das Geld zurückbekommst, was Dir zusteht, musst Du schon ein paar Dinge beachten, bevor Du Deine Steuererklärung selber machst: Vermeide beispielsweise, Handwerker  bar zu bezahlen. Es kann sein, dass das Finanzamt Belege als Beweis fordert. Bei Barzahlung bekommt man in der Regel keinen Beleg und kann den bezahlten Betrag nicht nachweisen. 

 

Oftmals wohnt man in der Wohnung seiner Eltern oder der größeren Verwandtschaft. Setze auch hier unbedingt einen rechtlich korrekten Mietvertrag auf. Denn nur so können Deine Eltern oder Verwandten die Mieten von der Steuer absetzen. Als Mieter hast Du steuerlich zwar keinen Vorteil, wohnst dafür aber meistens günstiger. Um die Kosten erstattet zu bekommen, achte bitte darauf, dass die Miete mindestens 75% des Mietdurchschnitts in deiner Gegend beträgt.

Steuererklärung selber machen: Mit einer Software noch schneller zum Geld

Neben der Möglichkeit, eine Steuererklärung selber zu machen, gibt es auch die Möglichkeit, eine Software dazu zu nutzen. Diese hat den Vorteil, dass Du wie in einem Interview nach den benötigten Daten abgefragt wirst. So ist die Wahrscheinlichkeit, etwas zu vergessen, für Dich weitaus geringer und Du bekommst somit mehr Geld vom Finanzamt zurück. Außerdem sammeln und sortieren solche Softwarelösungen auch Belege – damit sind alle Nachweise griffbereit, falls das Finanzamt anfragt.

 

Ein weiterer Vorteil ist, dass ein Programm alle Formulare bereitstellt, die Du benötigst. So ersparst Du Dir die Suche im Internet und bekommst immer die passenden Formulare vorgeschlagen. Auch um die Übermittlung zum Finanzamt musst Du Dir keine Sorgen machen – auch dies übernimmt beispielsweise die Software smartsteuer von Lexware, der Marktführer auf dem Gebiet Steuern. Mach problemlos Deine Steuererklärung selber und das Geld für die nächste Traumreise ist gesichert!

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