Wann lohnt es sich für Dich die erste Steuererklärung abzugeben?

Die freiwillige Abgabe einer Einkommensteuererklärung lohnt sich finanziell wegen der zu erwartenden Steuererstattung insbesondere in folgenden Fällen:

Teilweise ohne Job? Profitiere trotzdem von der Werbungskostenpauschale

Arbeitnehmern steht ohne Nachweis von Werbungskosten ein Werbungskostenpauschbetrag von 1.000 Euro zu. Dabei handelt es sich um einen Jahres-Pauschbetrag.

 

Die 1.000 Euro Werbungskosten gibt es also auch dann, wenn ein Student beispielsweise nur zwei Monate im Jahr gearbeitet hat oder für Berufsanfänger, die beispielsweise ihren ersten Arbeitstag Mitte Dezember hatten.

 

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Mehr als 1.000 Euro Werbungskosten. Eine Steuererklärung ist bares Geld wert.

Falls Deine Werbungskosten mehr als 1.000 Euro betragen, führt die Abgabe einer Steuererklärung zu einer Minderung der Steuerlast. Die 1.000-Euro-Grenze wird zum Beispiel bereits überschritten, wenn ein Arbeitnehmer an 230 Arbeitstagen einfach 15 Kilometer zur Arbeit pendelt.

 

Weitere Werbungskosten sind zum Beispiel Ausgaben für ein Arbeitszimmer, Arbeitskleidung, Weiterbildungskosten oder Aufwendungen für eine doppelte Haushaltsführung. 

 

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Keine Einkünfte? Trotzdem sparst Du Steuern mit einer Steuererklärung

Auch wenn das auf den ersten Blick paradox klingt, kannst Du durchaus auch ohne Einkünfte Steuern sparen. Falls Du dich zum Beispiel während einer Arbeitslosigkeit oder Auszeit wegen Kindererziehung bereits auf den Wiedereinstieg ins Berufsleben vorbereitest, solltest Du für dieses Jahr eine Einkommensteuererklärung beim Finanzamt einreichen.

 

Denn die vorweggenommenen Werbungskosten für Fortbildungen oder Bewerbungen hält das Finanzamt in einem sogenannten Verlustfeststellungsbescheid fest. Vorteil: Dieser Verlust kann entweder mit Einkünften des Vorjahrs oder mit Einkünften in späteren Jahren steuersparend verrechnet werden.  

 

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Frisch verheiratet? Das Ja-Wort hilft Steuern zu sparen.

Eine Heirat ist oft mit einem Wechsel in eine günstigere Steuerklasse verbunden. Die freiwillige Abgabe einer Einkommensteuererklärung kann in diesem Fall zu einer Steuerentlastung von mehreren tausend Euro führen, wenn für zusammenveranlagte Ehegatten bzw. Lebenspartnern die Steuer nach der Splittingtabelle ermittelt wird. 

 

Die optimale Steuerersparnis winkt, wenn der Ehegatte bzw. der Lebenspartner Alleinverdiener ist. Verdienen beide gleich viel, ist die Steuerbelastung nach dem Ehegattentarif identisch mit der Steuerbelastung nach der Grundtabelle.  

 

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Steuerklärung vergessen? Kein Problem, Du hast 4 Jahre Zeit!

Mit der freiwilligen Einkommensteuererklärung kannst Du dir bis zu 4 Jahren Zeit lassen. Die Steuererklärung 2014 muss also zum Beispiel bis spätestens 31. Dezember 2018 beim Finanzamt eingehen.

 

Überschreitest Du diese Vier-Jahres-Frist allerdings auch nur um einen einzigen Tag, lehnt das Finanzamt die Bearbeitung der Steuererklärung ab.

 

Schritt für Schritt Anleitung

  • Steuererklärung in maximal 90 Minuten
  • Online ausfüllen
  • Keine Software oder Installation notwendig
  • Sichere Übermittlung Deiner Daten direkt ans Finanzamt
  • Bezahlt wird erst am Ende

 

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